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Jugend-Fußball im Sportverein Adler Berlin 1950 e.V. – E-Juniorinnen |
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Sonntag, 12.02.2012 – 8.Hallenturnierserie des FFC Berlin 2004 |
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Nur
ein Gegentor kassiert – und doch nur Sechster (hgd/12.02.12) Auch
im für die Adler-Mädchen vorletzten
E-Mädchen-Hallenturnier dieses Winters setzte sich die Tendenz der
gesamten Wintersaison fort. Irgendwie blieb man fast immer unter den eigenen
Möglichkeiten. Zu viele nichts einbringende Dribblings, zu wenig Passspiel,
zu unpräzise Pässe, zu wenig Zug zum Tor und Torschüsse, die die Bezeichnung
nicht wert waren, da sie entweder das Tor nicht trafen oder nur als
Kullerbälle oder Schlenzer in die Arme der Torhüterin keine ernsthafte Gefahr
darstellten. Dass man im gesamten Turnierverlauf nur ein Tor kassierte, und in den meisten Spielen dennoch optisch
überlegen agierte, macht nur allzu deutlich, wie viel besser man hätte
abschneiden können, wenn man nur einige der Unzulänglichkeiten – vor allem
die im Torabschluss – ein wenig
hätte abstreifen können. Aber dafür reichte die Konzentration einmal mehr nicht – immer wieder verfiel man in die
alten (Fehler-) Muster. So verlor
man– genau wie vor einer Woche beim eigenen Hallenturnier – genau das falsche Spiel und – auch genau
wie vor einer Woche – eines, in dem man klar
die bessere Mannschaft war. Aber wenn man in 10 Minuten drückender Feldüberlegenheit praktisch keinen einigen vernünftigen Torschuss zustande bringt, muss man sich nicht
wundern, wenn dem Gegner einer von
insgesamt 2 Kontern reicht,
um 2 Minuten vor Schluss das
höchst glückliche Siegtor zu
erzielen. Das Tüpfelchen aufs „i“ war dann aber, dass man zu guter Letzt trotz
2 Siegen und einem Remis aus den drei weiteren Gruppenspielen nur deshalb
das Halbfinale verpasste, weil bei
Punktgleichheit nicht die bessere Tordifferenz, sondern der direkte Vergleich über die
Platzierung entschied. Denn mit 3:1-Toren
lag man in der Tordifferenz vor den
punktgleichen Wandlitzern,
die nur 2:3 Tore aufzuweisen
hatten. Aber was nützt es, wenn man eben gerade gegen dieses Team die einzige Niederlage kassiert. Irgendwie hatte man es ob der gezeigten Unzulänglichkeiten auch nicht wirklich verdient – nur, der
unmittelbare Konkurrent war wahrlich auch nicht besser und so durfte man sich
schon über das verpasste Halbfinale
ärgern. Begonnen hatte man das Turnier schon mit einem Spiel auf ein Tor – gegen die 2.E-Mädchen von Hertha 03 Zehlendorf, die kurzfristig für Borussia Brandenburg eingesprungen
waren. Und schon hier tat man sich gegen den aus allen 5 Spielerinnen bestehenden Abwehrwall schwer, lief sich immer wieder fest, statt den Ball
laufen zu lassen und den Gegner mit schnellem Passspiel in die Knie zu
zwingen. Zum Glück traf hier Amelie K.
wenigstens zum 1:0 (9.). Dann
folgte das besagte, kaum zu glaubende 0:1
gegen Eintracht Wandlitz und mit
dem 0:0 gegen den zuvor zweimal siegreichen 1.FC Lübars das beste
Spiel, das man an diesem Tag zeigte. Aber das 0:0 war eben schon zu wenig, um das Halbfinale noch aus
eigener Kraft erreichen zu können. Lübars
reichte das 0:0 gegen die Adler im dritten von
4 Gruppenspielen schon zum Weiterkommen und ein weiteres 0:0 gegen die davor ohne Punkt
gewesenen Zehlendorfer mit 8 Punkten letztlich sogar zum Gruppensieg. Den konnten auch die Wandlitzer
noch klar machen im allerletzten Vorrundenspiel gegen den gleichen Gegner,
aber auch sie kamen über ein 0:0
nicht hinaus. Das reichte aber, um mit 7 Punkten
vor den punktgleichen Adlern, die
zuvor mit einem 2:0 gegen den FFC Berlin 2004 II
ihre theoretische Chancen auf das
Weiterkommen gewahrt hatten, das Halbfinale
als Gruppenzweiter zu erreichen.
Das Daumendrücken der Adler für die Zehlendorfer
nützte nichts – im Angriff waren sie einfach zu harmlos und kamen in der
Partie gegen die Wandlitzer
zu keiner einzigen Aktion, die auch nur die geringste Hoffnung auf einen Zehlendorfer Treffer hätte machen
können. So ging es für die Adler gegen den FFC
Berlin 2004 I, der in seinem letzten Gruppenspiel eine 2:1-Führung gegen Turbine Potsdam noch aus der Hand
gegeben und nach einem 2:2 das Halbfinale ebenfalls nur knapp verpasst hatte, nur noch um Platz 5. Ohne spektakuläre
Torchancen trennte man sich durchaus leistungsgerecht
0:0, wobei der FFC schon die eine oder andere Chance
mehr hatte, die die zuvor im gesamten Turnierverlauf kaum geforderte Sera im Adler-Gehäuse aber sicher
vereitelte. So musste ein 7m-Schießen
entscheiden und auch hier blieb man sich treu und verlor – wie in allen Turnieren dieses Winters. Wobei den Trainer
nicht das 0:2 nach 5 Siebenmetern gegen den schusskräftigeren Gegner ärgerte,
sondern die völlige Ignoranz aller
Schützinnen bei der Ausführung, denn entgegen dem Trainerrat, die Bälle einfach flach und scharf mit
der Innenseite gleichwohl in die
Ecke zu „passen“, löffelten mit Stella, Rhiannon
und Ella drei die Bälle in bekannter Manier halbhoch in die Tormitte in die fangbereiten
Hände der Torhüterin, und Sera schoss dann zwar fast flach, aber auch genau in die Mitte und der Torhüterin an die Schienbeine.
Da Sera vorher zwar zweimal halten konnte, zwei Bälle in
nach links oben jedoch
einschlugen, durfte Amelie K.
dann als letzte vorgesehene Schützin nicht mehr den Beweis antreten, dass sie
– die an diesem Tage mit 2 der 3 Adler-Treffer
die beste Torschützin war, es besser
gemacht hätte.
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