![]()
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Samstag, 29.10.2011 – Punktspiel: SV Adler –
Lichtenberger FFC 09 7:3 (3:2) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Tolles
Spiel mit gutem Beginn und ganz starkem Ende der Adler (hgd/29.10.11) Mit dem Lichtenberger FFC 09 hatte man den bisher stärksten Punktspielgegner, den man in einem ebenso schön anzusehenden wie aufregenden Spiel am Ende deutlich zu hoch mit 7:3 besiegte. 2 Tore in der Schlussminute und gar 4 in den letzten 9 Minuten für die Adler täuschen darüber hinweg, wie knapp es in diesem Spiel zuging und wie lange keineswegs klar war, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Die Adler-Mädchen hatten stark begonnen, lagen nach 13 Minuten mit 3:1 vorn und hatten danach noch innerhalb einer Minute gleich 2 Chancen, sogar auf 4:1 davonzuziehen. Stattdessen fiel auf der Gegenseite aber das 3:2 und fortan stand das Spiel lange aus Messers Schneide. Nach vielen vergebenen Chancen auf beiden Seiten, wobei beide Torhüterinnen ausgesprochen stark spielten, fiel dann 12 Minuten vor dem Ende nicht einmal unverdient der 3:3-Ausgleichstreffer und nur etwa eine Minute später stand dem Führungstreffer der Gäste eine eigene Spielerin kurz vor dem Adler-Tor im Weg. Wer weiß, wie das Spiel aus gegangen wäre, wenn hier das 3:4 gefallen wäre. So aber legten die Adler in der Schlussphase noch einmal zu und schafften mit einem Doppelschlag die 5:3-Führung (42./44.). Aber auch das hätte noch nicht reichen müssen, wenn den Gästen danach der Anschlusstreffer gelungen wäre. Aber das verhinderte bei einem Fernschuss unter die Latte und kurz darauf bei einem 9m die zweimal glänzend parierende Sera (45./47.). Danach schlugen die unermüdlichen Adler-Mädchen dann mit zwei Treffern in letzter Minute noch unerbittlich zu und schraubten das Resultat in eine Höhe, die dem Spielverlauf nun wahrlich nicht entsprach. Letztlich wurden sie damit für ihr engagiertes Spiel bis zur letzten Sekunde belohnt, wobei die Gäste vielleicht auch der Tatsache Rechnung trugen mussten, dass sie ohne Auswechselspielerin nach Lichtenrade gekommen waren und die Kräfte in einer von beiden Seiten laufintensiv und offensiv geführten Partie am Ende nicht ganz reichten. 1.Halbzeit: Nach scheinbar sicherer
3:1-Führung baut der 3:2-Anschlusstreffer die Gäste auf Von Beginn an nahmen die Adler das Heft in die Hand – die erste Chance sollten jedoch die Gäste haben, wobei Sera das kurze Eck zumachte (2.). Die nächsten 3 Chancen hatten jedoch die Adler und eine davon nutzte Laura nach einer schönen Passkombination mit Martha mit einem Schuss von halbrechts ins lange Eck zum 1:0 (4.). Kurz darauf hätte sie beinahe auf 2:0 erhöht, wurde aber im letzten Moment kurz vor dem Tor noch abgeblockt (7.). Da Offensive auf beiden Seiten Trumpf war, kamen aber auch die Gäste immer wieder zu Chancen, wobei die Adler-Abwehr mit Julia und Rhiannon mit den quirligen Spielerinnen ihre liebe Not hatte. Immer wieder wurde man auch nicht nur in Unterzahl, sondern auch im direkten 1-gegen-1 ausgespielt und zudem übersah man mehrfach sich im Rücken der Abwehr freilaufende Spielerinnen, die dann frei vor dem Adler-Tor angespielt wurden. Einmal rettete noch der Pfosten, als man einen Schuss aus 4m nicht verhindern konnte (6.), dann aber ging ein 8m-Schuss platziert nach links unten und das 1:1 war perfekt (8.). Aber die Adler schlugen gleich zurück. Erst traf noch einmal Laura, die das Abschlusstraining am Freitag wegen einer Verrenkung im Hals hatte absagen müssen, zum 2:1 (9.) und dann war es ihr Pass in die Mitte, den Ella zum 3:1 über die Linie grätschte (13.). Was für ein Glück, dass Laura unbedingt spielen wollte. Nach dem 3:1 hatten Ella und wieder Laura sogar gleich noch die Chance zum 4:1 und einen Moment lang sah es nun nach einem klaren Adler-Erfolg aus. Aber die vergebenen Chancen sollten sich rächen, denn auf der Gegenseite nutzten die Gäste das nicht konsequente Eingreifen im Abwehrbereich zu einem platzierten Schuss aus zentraler Position, der erneut unhaltbar links unten den Weg ins Adler-Tor fand – nur noch 3:2 (14.). Dieser Anschlusstreffer machte den Lichtenbergern Mut und so wurde es in der Folge ein heiß umkämpftes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die Wechsel auf Adler-Seite trugen hierbei nicht unbedingt dazu bei, dass man die Partie wieder auf den richtigen Weg brachte, denn gerade Amelie und Leonie ließen es doch mehr als einmal an dem richtigen Zug zum Tor vermissen. So verpuffte manche im Ansatz gute Aktion – es fehlten einfach die Szenen, die in der ersten Viertelstunde zu Treffern geführt hatten. 2.Halbzeit: Nach Ausgleich und
Beinahe-Rückstand ganz starke Adler-Schlussphase Nach der Pause - zunächst unverändert – verstärkte sich der Eindruck noch, dass die Adler nicht mehr die notwendige Gefahr ausstrahlten, um die Führung auszubauen. 5:2-Chancen zugunsten der Gäste in den ersten 12 Minuten nach der Pause und damit in der ersten Hälfte der 2. Halbzeit verdeutlichen, dass das 3:3 nun viel eher in der Luft lag als das 4:2 der Adler. Und das fiel dann auch beinahe folgerichtig – aus einer 1-gegen-2-Unterzahlsituation direkt vor dem Adler-Tor – 3:3 (38.). Weniger als eine Minute später wäre man fast sogar in Rückstand geraten, aber eine eigene Spielerin stand einem Schuss der Lichtenberger, der wahrscheinlich ins Tor gegangen wäre, 2m vor der Linie im Weg (39.). Spätestens mit der Wiedereinwechslung von Ella – Minuten zuvor war auch Trinity zurückgekehrt – begann dann aber eine ganz starke Adler-Schlussphase, der die Gäste nicht standhalten sollten. So traf Ella zunächst aus 8m mit der Pieke mit Hilfe des rechten Innenpfostens zum 4:3 (42.) und dann war es ihre direkte Weiterleitung eines Passes aus dem Mittelfeld, die Trinity gleichfalls direkt zum 5:3 (44.) nutzte. Auch das hätte noch nicht reichen müssen, wenn den Gästen noch einmal der Anschlusstreffer gelungen wäre. Aber das verhinderte die zweimal glänzend haltende Sera. Zunächst hielt sie einen Fernschuss, der unter der Latte einzuschlagen drohte, machte sich ganz lang und fischte sich die Kugel (45). Und dann hielt sie noch einen 9m, den der das Spiel sehr gut leitenden Spielervater Alisdair Lawrence nach einem Foul seiner Tochter Rhia knapp innerhalb des Strafraums völlig zu Recht verhängt hatte (47.). Wenn diese beiden Paraden von Sera die Pflicht waren, um die Führung zu sichern, so kam im Anschluss die Kür der weiterhin unermüdlichen Adler-Mädchen. In der Schlussminute traf noch Martha, die sich die Ecke richtiggehend ausgeguckt und dann platziert mit der Innenseite nach rechts unten getroffen hatte und fast vom Anstoß weg wollte es auch Laura noch einmal wissen, marschierte noch einmal zentral durch und krönte ihre bärenstarke Leistung mit ihrem 3.Treffer.
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||