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Samstag, 17.09.2011 – Punktspiel: SV Adler –
Hertha 03 Zehlendorf 7:1 (4:0) |
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Überzeugender
Sieg gegen beste Mannschaft der letzten Jahre (hgd/17.09.11) Im zweiten Punktspiel der Saison traf man mit Hertha 03 Zehlendorf auf den Verein, der in den letzten Jahren stets die beste E-Mädchenmannschaft Berlins stellte. In jedem Jahr hat das Team ohne die Mädchen, die das Team altersbedingt verlassen mussten, natürlich ein oft völlig neues Gesicht und so werden die Karten in jeder Saison neu gemischt. In diesem Jahr ist hier der SV Adler offenbar besser aufgestellt, denn es gelang ein überaus überzeugender 7:1-Erfolg. Die ansonsten zumeist bei den D-Mädchen eingesetzte Stella Schreiber führte das junge Adler-Team, in dem 5 der 12 Spielerinnen noch F-Juniorinnen sind, als Spielführerin mit 4 Treffern zu einem nur in der Anfangsphase in Frage stehenden Sieg. Auf der anderen Seite mussten die Zehlendorferinnen ohne die an der Hand verletzte Clara Dreher und damit ohne ihre vielleicht beste Spielerin auskommen – sicher ein nicht unbeachtliches Handicap. Neben einer ganz starken Stella zeigte aber auch das restliche Adler-Team durchweg gute Leistungen und es konnte jederzeit nahezu beliebig durchgewechselt werden. Zu ihrem allerersten Punktspieleinsatz kam Amelie König, die sich – nach einer sehr guten Leistung vor einer Woche beim F-Mädchenturnier des BFV – sehr engagiert ins Spiel einbrachte und sogar einen Treffer auflegte. In der Viertelstunde, in der Stella nicht auf dem Feld stand, agierte man unverändert feldüberlegen, aber hier fehlte noch bei zu vielen der Zug zum Tor. Hier liegt der größte Verbesserungsbedarf bei einem ansonsten spielstarken Team, das noch lernen muss, zielstrebiger und entschlossener den Torabschluss zu suchen. 1.Halbzeit: Drei Tore in
4 Minuten bringen Adler-Team auf Siegkurs Die Adler begannen engagiert, aber zunächst ohne größere Torchance. Eine erste Schusschance von der Strafraumgrenze ließ Julia ungenutzt, als sie statt aus zentraler Position zu schießen einen Pass auf den Flügel spielte, der die Situation für die Gäste bereinigte (4.). Danach hatten die Zehlendorferinnen kurz nacheinander zwei gute Gelegenheiten, als zunächst Rhiannon an einem steil nach vorn gespielten Ball vorbeitrat und so einen Durchbruch ermöglichte, der folgende Schuss das lange Eck des Adler-Tores aber knapp verfehlte (5.) und dann Julia den Ball im Aufbau an der Mittellinie verlor und Adler-Torhüterin Sera gleich zweimal aus Nahdistanz das 0:1 verhindern musste (6.). Im direkten Gegenzug hatten dann aber auch die Adler die vielleicht sogar größte Chance des Spiels bis dahin, als Cara – noch eskortiert von zwei Mitspierinnen – zentral durch war, den Ball aber auch gleich zweimal an der guten Zehlendorfer Torhüterin nicht vorbeibrachte (6.). Nur wenig später verzog Laura aus 7m um etwa 2m nach rechts, ehe sich die optisch überlegenen Adler mit 3 Treffern in 4 Minuten bereits eine Vorentscheidung herbeiführen sollten. Gleich zweimal traf Stella: Zunächst aus 12m halbrechts äußerst platziert direkt neben den linken Pfosten ins lange Eck zum 1:0 (9.) und dann nach einer Balleroberung von Cara auf der linken Angriffsseite mit einem gar nicht voll getroffenen Linksschuss, aber die Kugel rollte wieder ins äußerste Eck, prallte an den rechten Innenpfosten und über die Linie – 2:0 (11.). Noch eher die Gäste diesen Doppelschlag verkraftet hatten, wurde daraus ein Dreifachschlag, als die erneut sehr agile Cara entschlossen mit der Pieke aus 7m zwar nicht platziert, aber hart genug schoss, so dass die Torhüterin zwar noch an den Ball kam, den Einschlag aber nicht mehr verhindern konnte – 3:0 (13.). Bis zur Pause spielten nun beinahe nur noch die Adler, die es versäumten, den Vorsprung deutlich auszubauen. Immerhin gelang Stella noch mit einem platzierten Schuss nach rechts unten das 4:0, nachdem die erst kurz zuvor zu ihrem ersten Punktspieleinsatz eingesetzte Amalie wie zuvor Cara beim 2:0 den Ball auf der linken Angriffsseite erobert und für Stella aufgelegt hatte (19.). Eine weitere gute Chance durch Stella (15.) und gleich drei weitere Großchancen blieben jedoch ungenutzt. Zunächst agierte Trinity nach Zuspiel von Ella kurz vor dem Tor etwas zu schlafmützig und ließ den Ball der Torhüterin in die Hände prallen (20.), dann schafften es Ella, Laura und Amelie allesamt nicht, eine total durcheinander gewirbelte Abwehr zu überwinden (24.) und schließlich schaffte es auch noch die von Ella steil geschickte Johanna etwas unglücklich nicht, den Ball an der Torhüterin vorbeizubringen (25.). 2.Halbzeit: Trotz durchgehend optischer Überlegenheit
lange Zeit fehlender Zug zum Tor Die kurz vor der Pause als letzte Feldspielerin ausgewechselte Stella blieb nach der Pause bis 10 Minuten vor dem Ende draußen und Johanna wechselte planmäßig für Sera ins Tor. Die ersten beiden Szenen gehörten den Gästen, aber zunächst zeigte sich Johanna bei einem hohen Ball aus ganz weiter Entfernung voll auf der Höhe und fing sicher (26.) und dann hatten die Adler Glück, als eine am 2.Pfosten freistehende Spielerin den Ball aus 2m etwa 2m neben das Tor bugsierte (27.). Danach dominierten die Adler-Mädchen klar, aber es fehlte oft der Zug zum Tor und die Entschlossenheit, den Abschluss zu suchen. So lief die von ihrer Schwester Sera glänzend freigespielte Ella in die Torhüterin hinein statt rechtzeitig zu schießen (28.), in der nächsten Angriffsaktion schoss sie dann aus weit ungünstigerer Position genau auf die Torhüterin und schließlich traf die nun im zentralen Mittelfeld spielende Laura aus 11m nur den rechten Pfosten – das war ganz viel Pech (36.). Ansonsten war vieles brotlos: Man spielte überlegen und sich auch bis zum Strafraum immer wieder erfolgreich durch, aber gerade den Jüngeren fehlte dann vielleicht auch ein wenig der Mut, einfach einmal aufs Tor zu schießen Erst mit der Wiedereinwechslung von Martha – jetzt im Mittelfeld – und Stella wurde man sofort wieder torgefährlicher. So war es Martha praktisch mit ihrer ersten Ballberührung, die das 5:0 durch Cara vorbereitete (40.) und nur wenig später traf sie selbst mit wuchtigem Schuss von halbrechts ins lange Eck zum 6:0 (43.). Und wie schon vor der Pause legte man zu dem Doppelschlag gleich noch einen drauf, denn als Stella nach schöner Vorarbeit von Trinity das 7:0 erzielte, da hatte man in dieser Partie zum zweiten Mal 3 Treffer in 4 Minuten erzielt (44.). Noch vor den Adler-Treffern 6 und 7 hatten die Gäste eine weitere Chance, aber Johanna hatte bei einem Schuss aufs kurze Eck aufgepasst, war unten im bedrohten Eck und wehrte zur Ecke ab (42.). Später ging dann noch ein Schuss um 2m am Adler-Tor vorbei (46.), ehe den Hertha-Girls mit einem platzierten Schuss nach links unten doch noch der allemal verdiente Ehrentreffer gelang (48.). Die Adler hätten in der Schlussphase ihrerseits noch den einen oder anderen Treffer nachlegen können, aber sowohl Cara (45./50.+1) als auch Nele (50.) und Stella (50.+1) vergaben aus aussichtsreichen Positionen.
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