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Bericht der E-Juniorinnen im SV Adler Berlin 1950 e.V.
(Jahrgang 2001 und jünger) Hinrunden-Staffelsieg
für die E-Mädchen Die E-Juniorinnen des SV Adler sehen auf eine sehr
erfolgreiche Hinserie zurück. In den Punktspielen gewann man die ersten 4 Begegnungen allesamt relativ deutlich (6:1 bei Lichtenberg 47,
7:1 gegen Hertha 03, 10:0
bei Türkiyemspor
und 7:3 gegen den Lichtenberger FFC 09), ehe
es am vorletzten Spieltag zum Gipfeltreffen
beim ebenfalls viermal siegreichen 1.FC Lübars und damit quasi zum Entscheidungsspiel um den Hinrunden-Staffelsieg
kam. In einer hochklassigen Partie, in der das sehr junge Adler-Team mit 4 F-Juniorinnen (U9/U8)
gegen eine reine Jahrgangsmannschaft (U11)
des Gastgebers auflief, ließ man vor der Pause, als man klar spielbestimmend
war, beste Chancen ungenutzt. Nach der Pause machte sich der deutlich höhere Altersschnitt des Gegners dann im größeren Stehvermögen bemerkbar und so war das 0:0 am Ende ein gerechtes Resultat. Da beide
Teams ihre Abschlussspiele gewannen, teilen sich beide punktgleichen Teams den Staffelsieg.
Bitter wäre es geworden, würde die Tordifferenz
entscheiden. Denn da man im letzten Spiel gegen den Vorletzten FC Internationale nur einen mühsamen 3:1-Arbeitssieg landete, Lübars aber
beim 16:0 bei Türkiyemspor auf Torejagd ging, verspielte man noch einen 13-Tore-Vorsprung und steht nun mit 33:6 Toren genau um ein Tor
schlechter da als Lübars
mit 34:6. Letztlich ist das aber
nur ein kleines Manko, das am
Erreichen des Staffelsiegs und an
der Qualifikation für die Leistungsstaffel der 10 besten E-Mädchen-Teams Berlins für
die Rückrunde nichts ändert. Auch in Turnieren kurz vor den Herbstferien
und in einigen Freundschaftsspielen
zeigte das junge Team gute Leistungen. Ein Dreierturnier bei Grün-Weiß
Neukölln wurde gegen den Gastgeber und den FC Internationale gewonnen, bei einem weiteren „Blitzturnier“ auf der Halker Zeile mit dem
BFC Dynamo teilte man sich den Sieg mit Turbine Potsdam, das man im direkten Duell sogar mit 3:2 besiegt hatte. Gegen Blau-Weiß Hohen-Neuendorf, den Staffelersten einer der beiden Parallelstaffeln, trennte man sich 3:3, wobei das gegnerische
Trainerteam gegen ein regulär erzieltes Tor, das 2 Minuten vor Schluss
den Adler-Sieg gebracht hätte, dermaßen intensiv protestierte, dass der das
Spiel leitende Adler-Spielervater den Treffer um des lieben Friedens willen
nicht anerkannte, weil der Ball zuvor von einem den Strafraum markierenden Hütchen
ins Feld zurückgeprallt war (was jedoch kein Grund ist, das Spiel nicht
fortzusetzen und einen danach erzielten Treffer zu annullieren). In einem Freundschaftsspiel gegen Turbine Potsdam war man klar
spielbestimmend, scheiterte aber an der miserablen
Chancenverwertung und verlor durch ein Kontertor höchst unglücklich mit 0:1. Die schlechte Chancenverwertung
verhinderte auch ein besseres Abschneiden in der 1.Hallenrunde. Aufgrund vieler krankheits- und einiger
verletzungsbedingter Ausfälle spielte man mit dem letzten Aufgebot – die Offensivreihe bildeten 3 F-Mädchen und man musste mit
einer einzigen Ersatzspielerin auskommen. Nach einem 0:0 gegen den körperlich deutlich überlegenen FFC Berlin 04 wirbelten
unsere F-Mädchen gegen den SC Borsigwalde
gewaltig und schafften mit einem 4:0
den höchsten Tagessieg. Danach war
man gegen den SV Lichtenberg
beim 0:3 jedoch nicht in der Lage,
deren stärkste Spielerin zu stoppen. Im Abschlussspiel
hätte man mit einem Sieg gegen den 1.FC Lübars noch Zweiter
werden können, aber obwohl man das gegnerische Tor berannte, brachte man den
Ball nicht über die Linie. Der erste
Angriff des Gegners nach 8 der
12 Spielminuten brachte dann auch noch gleich das 0:1 und dabei blieb es. So wurde man
leider nur Vierter (und Lübars Zweiter!), was sicher nicht den gezeigten
Leistungen entsprach. Fehlt
gerade unserer Offensive mit
unseren Jüngsten in den Spielen
der E-Mädchen mitunter noch die letzte Durchschlagskraft vor dem Tor,
so konnten sie in den vom BFV in dieser Saison erstmals angebotenen 4-gegen-4-Spielrunden für F-Mädchen,
in denen ohne Torwart auf Klein- oder Stangentore
gespielt wird, über alle Maßen glänzen. Ein erstes Turnier im Rahmen des Kinder-
und Jugendfestival des LSB Berlin, an dem sogar zwei Jungenmannschaften
teilnahmen, konnte im Hertha-Amateurstadion
ebenso gewonnen werden wie die beiden ersten offiziellen BFV-Turniere.
Hier beherrschte man die Gegner allesamt deutlich und siegte mit 24:0 bzw. 30:0 Toren aus jeweils 5 Spielen
à 10 Minuten Spieldauer. Nach 7 Eintritten im Verlauf der
Hinrunde (und einem Austritt)
verfügen wir nun über 21 Mädchen,
die im E-Juniorinnenbereich
spielberechtigt sind. 3 von ihnen
verstärken die D-Mädchen (Stella Schreiber, Nele Amarell,
Johanna Rudel), dazu kommen einige
weitere von Zeit zu Zeit bei den D-Mädchen zum Einsatz. Abzüglich der
dauerhaft bei den D-Mädchen eingesetzten Spielerinnen verbleiben mit den Neuzugängen Amelie König, Amelie Maruschke, Larissa
Röhrich, Michelle
Dulitz, Johanna
Vogler, Elisa Lindacher und Carlotta Mende aber immer noch 18 spielberechtigte Mädchen im Kader der E-Mädchen, so dass zur Rückrunde
wohl ein zweites Team für den Spielbetrieb nachgemeldet werden
wird. Da die 3 Letztgenannten
noch F-Mädchen sind, verfügen wir
nun auch über 8 F-Mädchen und
können damit auch an Hallenturnieren
für F-Mädchen (hoffentlich erfolgreich) teilnehmen. Dr. Hans-Georg Danelski/04.12.11 |