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Bericht
der C-Juniorinnen im SV Adler Berlin 1950 e.V. (Jahrgang 1993/94) 4 Turniersiege
in überaus erfolgreicher Hallensaison Nachdem die Hinrunde als 8er-C auf dem Feld mit Platz 4 unter 11 Teams schon erfolgreich abgeschlossen werden konnte, legte man man in den 3 zurückliegenden Monaten auch eine ausgesprochen gute Hallensaison hin. In insgesamt 7 Hallenauftritten belegte man viermal den 1. Platz, sowie je einmal den zweiten, dritten und vierten. Und der 4. Platz stand hierbei sogar ganz am Anfang, ohne jedes Training in der Halle, wobei man in einem Feld von 10 Mannschaften die eigene Gruppe gewann, dann aber nach drückend überlegendem Halbfinalspiel im 7m-Schießen an den eigenen Nerven scheiterte und dieses mit 0:3 verlor. Frustriert ob der verpassten Endspielteilnahme vergab man dann auch noch Platz 3 und ging so auch noch in Sachen Pokal leer aus, da es nur für die ersten 3 einen gab. Immerhin durfte unsere Torfrau Caroline Schulze dann aber doch noch einen Pokal entgegennehmen, da sie völlig zu Recht als beste Torhüterin des Turniers ausgezeichnet wurde. Es folgte eine Serie von 3 Turniersiegen, wobei man sich zunächst in der Hallenrunde als 1. der Vorrunde mit 11:0 Toren aus 3 Siegen und 2 Unentschieden durchsetzen konnte. Hierbei ließ man mit dem SC Staaken und Hertha 03 zwei höher eingeschätzte Teams hinter sich, die als 11er-C nach der Hinrunde im vorderen Mittelfeld stehen. Noch vor Weihnachten folgte ein aufgrund von Absagen etwas zusammengeschrumpftes Turnier mit nur 4 Mannschaften, wobei man gegen jedes andere Team zweimal spielte. Bei 12:2 Toren wurden alle – nur über 9 Minuten laufenden – Partien gewonnen und mit 18 Punkten hatte man sage und schreibe 12 Punkte Vorsprung vor dem Zweitplatzierten. Und wie das alte Jahr endete, so sollte auch das neue beginnen. Auch im eigenen Hallenturnier behielt man die Oberhand. In den Gruppenspielen hatten man nach 2 Siegen und einem Unentschieden zwar nur Platz 2 hinter dem in der Feldsaison verlustpunktfreien Staffelkonkurrenten Adlershofer BC belegt, dann aber gewann man – jeweils nach torlosen Unentschieden – das Halbfinale wie das Finale nach Siebenmeterschießen. Das diesbezügliche Training von Neunmetern beim ausschließlich auf dem Feld stattfindenden Training hatte sich also gelohnt, hatte offensichtlich geholfen Selbstvertrauen aufzubauen. Und da man schon zum zweiten Mal in einem Turnier ohne Gegentor blieb, reichten so gerade einmal 3 in den Spielen erzielte Treffer, um als strahlender (und keineswegs unverdienter) Sieger dazustehen. Es folgte 2 Wochen später ein Mammuttag
mit einem Hallenturnier am Morgen bei Wacker Lankwitz
und der 2. Hallenrunde am Nachmittag in Heiligensee.
4 der stärksten Spielerinnen spielten doppelt, wurden am
Vormittag aber nur als Reserve eingesetzt, um am Nachmittag bei der Pflichtrunde
des BFV vielleicht die eine oder andere Überraschung in der Zwischenrunde
zu erzielen. Am Vormittag startete man mit einer 0:1-Niederlage,
sicherte sich hinter Stern Britz, das alle Spiele gewann, im Sechserfeld
nach 3 Siegen und einem Remis danach jedoch souverän mit 4 Punkten
Vorsprung bei 6:1 Toren Platz 2. Dazu brachte man das
Kunststück fertig, zum Pokal für Platz 2 auch noch den der besten
Torschützin (Jana Süberkrüb mit 5 der 6 Adler-Tore in
ihrem ersten Einsatz im Adler-Trikot) und den der besten Torhüterin
(einmal mehr Caroline Schulze) abzugreifen. Mehr als 3 Pokale
waren nicht zu holen... In der Hallenrunde startete man mit
einem deutlichen 5:0 gegen den Berliner TSC gleich mit dem
auch am Ende noch höchsten Tagessieg und es gelang, diesen Schwung in
die nächste Partie mitzunehmen. Gegen Stern Britz, das eines von
4 Teams sind, das sich noch beste Chancen auf den Gewinn der Berliner
C-Mädchen-Meisterschaft machen kann, nahm man den Schwung mit und gewann
gegen den hohen Favoriten durch ein Kopfballtor (!) von Alexa
Danelski mit 1:0. Völlig unerwartet tat sich nun die Perspektive
auf, die Hallen-Endrunde der 6 besten C-Mädchenteams Berlins
erreichen zu können und schon mit einem Unentschieden im nächsten
Spiel hätte man einen Riesenschritt dahin machen können. Sehr unglücklich
unterlag man jedoch Stern 1900 mit 0:1, blieb aber nach einem 0:0
im nächsten Spiel gegen den zuvor dreimal siegreichen BSC Marzahn
im Rennen um den für die Qualifikation notwendigen 2. Platz. Und
hätte man im letzten Spiel gegen den bis dahin Vorletzten SV Buchholz
gewonnen, so hätte es am Ende tatsächlich gereicht, da Marzahn gegen Stern 1900
danach mit 3:0 gewann. Am Ende aber hieß es erneut nicht unvermeidbar 0:1,
nachdem man in einen Konter gelaufen war und es blieb „nur“ Platz 3
hinter Marzahn und Stern 1900 in der Zwischenrunde.
Schade, dass die Endrunde so knapp verpasst wurde, aber immerhin darf
man sich so mit den Dritten der beiden anderen Zwischenrundengruppen als Siebentbestes
C-Mädchen-Hallenteam Berlins fühlen. Fast einen Monat später folgte noch ein
weiteres Hallenturnier beim SC Staaken und obgleich man
auf einige starke Spielerinnen verzichten musste, konnte man den 4. Turniersieg
feiern. Erneut blieb man bei 7:0 Toren ohne Gegentor,
wobei man nach 4 Siegen schon vor dem letzten Spiel als Turniersieger
feststand. Prompt kam man gegen den Turnierletzten Staaken II
nicht über ein 0:0 hinaus, aber das war in Anbetracht der vorherigen
Siege ein kaum nennenswerter Schönheitsfleck. Fast am Ende der Hallensaison
(ein Turnier Ende März steht noch aus) steht eine (von unserer Torfrau stolz
präsentierte) Bilanz zu Buche: In 37 Hallenspielen verloren
wir gerade fünfmal (und das stets mit nur einem Tor Differenz),
23 Partien konnten gewonnen werden, dazu gab es 9 Unentschieden.
Gerade einmal 8 Gegentore ließ das Team um unsere oft überragende
Torfrau Caroline Schulze zu, demgegenüber konnten sage und schreibe 51 Treffer
erzielt werden. Seit Ende Januar laufen die Vorbereitungen auf die Rückrunde. In einem Spiel als 11er-C gelang gegen den BSC Marzahn, dem man im Pokal im Oktober mit 1:7 unterlegen war, mit einem 1:1 eine halbe Revanche. Es folgte ein Vorbereitungsspiel gegen den SV Blau-Gelb als 8er-C, das 3:0 gewonnen werden konnte. Wie schon im letzten, mit 0:1 verlorenen Punktspiel der Hinrunde, tat man sich hier gegen ein sehr defensiv agierendes Team jedoch sehr schwer. Und das sollte sich auch zum Rückrundenstart gegen die SF Johannisthal fortsetzen. Trotz deutlicher Überlegenheit fehlte es an klaren Aktionen vor dem gegnerischen Tor, zudem mangelte es auch der ersatzgeschwächten Abwehr an Sicherheit. So geriet man nach einer 1:0-Führung zwischenzeitlich mit 1:2 in Rückstand und erst in der letzten Viertelstunde konnte ein 3:2-Sieg gerettet werden. Auch solche Spiele müssen erst einmal gewonnen werden, aber es wurde deutlich, dass in balltechnischer Hinsicht wie in Sachen Spielverständnis weiterhin viel zu tun ist und eine erfolgreiche Rückserie kein Selbstläufer wird. Dr. Hans-Georg
Danelski/02.03.08 |